4 Jan 2011

KARTE: TWITTER-UNIVERSE 2011

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Brian Solis und JESS3 hatten bereits für 2010 eine anschauliche Karte der "Stars" des Twitter-Universums erstellt. 2011 ist das Angebot an nützlichen Anwendungen für Twitter noch umfangreicher geworden, so dass die Umlaufbahnen neu berechnet und visualisiert werden mussten.

Der Nutzen einer solchen Visualisierung ist zwar gering, auch ist die Auswahl teilweise sehr persönlich und regional (nicht auf Deutschland) fokusiert. Aber es ist eine gute Möglichkeit, die komplexen Möglichkeiten, die sich mit 140 Zeichen ergeben, zu verdeutlichen. Nach wie vor ist Twitter eine der wichtigsten Nachrichten- und Informationsdienste im Social Web. Durch die von den Nutzern nach ihren Interessen vorgefilterten und kuratierten Informationen erfährt man deutlich schneller und umfassender, was in der Offline/Online Welt passiert.

9 Sep 2010

Livebericht von der stART10

Die Liveübertragung der stART10 geben wir in die Hand unserer Besucher:
Liveberichterstattung von der Konferenz via Blog ist ausdrücklich erwünscht!

Ebenso ist das Fotografieren und Filmen ist auf der stART10 erlaubt und erwünscht - die Berichte können also gleich mit Foto- und Videomaterial illustriert werden.

Liveberichte bitte mit diesem Blogpost (per Trackback) verlinken:

http://www.startconference.org/2010/09/08/livebericht-von-der-start10/

Update:

Liste der Liveberichte

8 Sep 2010

stARTmuseum Konferenz, Gerd Leonhard

stARTmuseum Konferenz, Gerd Leonhard

September 8th, 2010 | axel vogelsang | Keine Kommentare |

Wir sind derzeit gerade an der stARTmuseum Konferenz in Duisburg, die im Rahmen der stART – Kultur und Social Media – stattfindet und werden darüber ein bischen bloggen. Am Anfang gab es einen sehr spannenden und inspirierenden Vortrag des Zukunftsforschers Gerd Leonhard. Der Vortrag war zwar nicht wirklich kohärent, aber Leonard schafft es hervorragend, einige interessante Entwicklungen auf den Punkt zu bringen. Deswegen liste ich hier einfach einige seiner Statements zu Gegenwart und Zukunft der sozialen Medien auf:

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8 Sep 2010

Best Practice Museen im Social Web, Deutschland (stARTMuseum)

Best Practice Museen im Social Web, Deutschland (stARTMuseum)

September 8th, 2010 | axel vogelsang | 1 Kommentar |

Frank Tentler und Sebastian Hartmann boten ein Showcase des Best Practice im Bereich Museen im Social Web.

Wenn man im Social Web tätig ist, ist es zuallererst wichtig, dass man auf der eigenen Webseite auf diese Aktivitäten hinweist. Dies kann passieren, indem man z.B. die Icons der genutzten Plattformen anzeigt. Das Neandertal Museum, in dem Hartmann arbeitet, macht das noch etwas ausführlicher. Es gibt auf der Seite einen Bereich, in dem im Detail erklärt wird, wie das Museum Social Media nutzt.

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8 Sep 2010

“Was ist Social Web?“ (stARTmuseum 2010)

“Was ist Social Web?“ (stARTmuseum 2010)

September 8th, 2010 | audience+ | 1 Kommentar |

Christian Henner-Fehr fragt in seinem Vortrag an der  stARTmuseum10 (stART 2010) zuerst „Was ist Social Web?“ Dabei geht es ihm nicht in erster Linie darum anhand von best Practice Beispielen den Erfolg von Social Web zu demonstrieren. Er fragt stattdessen einfach mal, wieso Social Media überhaupt eingesetzt wird. Aus der Erfahrung von Henner-Fehr als Kulturmanager ist der Hauptgrund für die Nutzung von Social Web „neue Zielgruppen”. Auf Platz zwei folgt auch schon gleich „Geld sparen“. Henner-Fehr weißt gleich selber darauf hin, dass obwohl die Anwendungen kostenlos sind, die Zeit für Beiträge und den Dialog ganz sicher kosten werden. Auch das Argument ‚Auslastung erhöhen’ – sieht er als problematisch an, weil ein gezielter Zusammenhang zwischen Social Media Aktivitäten und Auslastung (z.B. im Museum) nur schwierig nachweisbar ist. Ein weiteres Argument für eine Web 2.0-Aktivität ist ‚neues Image’. Inzwischen dürfte jedoch klar sein, so Henner-Fehr, dass Facebookseite allein, heute nicht mehr genügt, um aufzufallen. Schliesslich folgt das Argument ‚alle machen es’. Ein nachvollziehbares Argument.

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8 Sep 2010

Christian Henner-Fehr spricht auf der #stARTmuseum Pre-conference

(download)

Christian Henner-Fehr gibt gerade einen umfassenden Einblick in die professionellen Möglichkeiten des Social Webs. Hier ein kurzer Videobeitrag:

8 Sep 2010

stARTmuseum: Livebericht aus der Duisburger Mercatorhalle

Gleich geht es los mit der diesjährigen stARTconference. Wir werden live aus der Duisburger Mercatorhalle berichten und diesen Beitrag immer wieder updaten. Eröffnungsredner wird Gerd Leonhard sein, der auch dieses Jahr wieder dabei ist und sich hier auf das Thema Social Media im Kontext von Museen konzentriert.

Los geht es mit der Begrüßung durch Frank Tentler und Ulrich Keinath, dem Geschäftsführer von projekt2508, unserem Partner bei dieser Veranstaltung. Nun aber Gerd Leonhard...

Erster wichtiger Punkt: es gibt keine Rezepte im Bereich Social Media, zu groß sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen. Abgesehen davon sei der Begriff eh nicht passend. Es geht nicht darum, auf Facebook oder MySpace zu sein, sondern es geht um Offenheit. Dumm nur, dass Apple mit iPhone und iPad sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt.

Internet, das ist heute Mobil+Social+Video, meint Leonhard, der prognostiziert, dass das Internet der Zukunft immer mobiler wird. In dieser Zukunft brauchen wir weiter Experten, denn es muss jemanden geben, der in der Lage ist, die Informationen zu filtern. Der Experte als "digital curator"...

Ineressant: warum folgen die User jemandem? Sie wollen etwas umsonst bekommen, was sonst gar nicht umsonst ist. Z.B. die ersten Tickets an Facebook-Fans verschenken, schlägt Leonhard vor, der selbst seine Fans "beschenkt". Die Idee dahinter: die Inhalte sollen sich viral verbreiten.

Vernetzung bedeutet Öffnung, was eine Herausforderung für uns bedeutet, aber gleichzeitig auch eine Überlebensstrategie darstellt. Öffnung heißt auch, die Besucher als gleichwertig anzuerkennen, sie zum Mitmachen zu bewegen. Banding statt Branding. Damit ist Kontrollverlust verbunden und Engagement gewünscht.

Verkauft werden keine Produkte, sondern Erlebnisse. => wir gehen dorthin, um uns dort zu treffen. Da ist sie wieder, die alte Weisheit: "art as a social hub" (Zitat Adam Thurman). Kultureinrichtungen müssen, um hier dabei zu sein, die entsprechenden Lebensräume schaffen bzw. Partner finden, die dazu in der Lage sind. Ein Beispiel dafür ist, so Leonhard, die Zusammenarbeit von Guggenheim und YouTube. (=> YouTube als wichtiger Kanal für Kunst und Kultur)

Viele Kultureinrichtungen nutzen Social Media, um neue Zielgruppen ansprechen zu können. Aber dort sind nicht mehr nur Kids zu finden. Die Zahl älterer User nimmt kontinuierlich zu, allen gemeinsam ist aber der Wunsch, etwas zu erleben, sich zu verbinden, zu kommunizieren oder selbst etwas zu produzieren.(=> das Mitmachweb ist eben doch kein so ganz falscher Begriff).

Die neue Kontrolle heißt Engagement, meint Leonhard und spricht damit einen der heiklen Punkte nicht nur im Kunst- und Kulturbereich. Engagement wird über Email nur schwer ausgelöst, das funktioniert via Social Media leichter. Trotzdem sollte man auf die Email noch nicht verzichten.

Interessant, dass Leonhard  gleich darauf zum Thema Werbung kommt. Die klassische Werbung spricht uns nicht mehr an, bei der Mail haben wir ein ähnliches Problem. => Newsletter sind oft reine Werbung.

Zurück zu den Kultureinrichtungen: sie brauchen einen digitalen Botschafter, meint Leonhard. Sie sind es, die den Kontakt zu den Communitys aufbauen und halten. Um die Communitys mit den passenden Inhalten zu "versorgen", brauchen wir Informationen über die User, die verschiedenen Social Media-Kanäle bieten da jede Menge Infos, man muss sie nur nutzen.

Schön, dass Gerd Leonhard auch darauf hinweist, dass Kultureinrichtungen bzw. ihre "Botschafter" auch "connectors" sein müssen. Auch hier kommt zum Ausdruck, dass es um Kommunikation auf Augenhöhe geht. Hierarchien stören da eher.

Und am Ende seiner Präsentation macht Gerd Leonhard seinem Attribut MediaFuturist alle Ehre: er wagt den Blick in die Zukunft und zeigt, wie z.B. Museen Augmented Reality nutzen können. Das Erfolgsrezept wird aber auch zukünftig lauten: "etwas geben!"

3 Jul 2010

stARTcamp in Essen- Kultur meets Barcamp [Inhaltssammlung]

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Das erste stARTcamp ist gestartet!

Seit 9.30h findet in Essen unser erstes Barcamp zum Thema "Kultur 2.0" statt. 50 konnten maximal kommen und hatten sich angemeldet, über 40 TeilnehmerInnen sind trotz Hochsommer und WM gekommen.

Unter www.bit.ly/startcamp hat Stefan Evertz eine Twitterwall eingerichtet, auf der man ganz gut die Eindrücke der Sessions verfolgen kann.
Dieser Blog-Beitrag wird als Archiv dienen, mit dem Beiträge und Links live gesammelt werden können. Bitte tragt eure Links/Beiträge/... als Kommentar hier ein. Wir stellen dann unter www.stARTconference.org einen kompletten stARTcamp-Beitrag aus dem Material zusammen.

An dieser Stelle ein grosses DANKESCHÖN! an Klaudia Pirc (www.kulturwerkzeug.de) für die Organisation!

Klaudia, wir lieben dich alle : )!

1 Jul 2010

Live dabei- stARTcampus an der Universität Giessen

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Heute findet an der Universität Giessen ein Workshop mit dem Titel "Kulturmarketing und Social Media" http://bit.ly/dnMLca statt. Angeboten wird er durch "The International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) at Justus Liebig University Giessen (JLU)", welches folgendes Ziel verfolgt: "to establish optimum conditions for excellent doctoral candidates focussing on the study of culture."
Das ist unser erstes stARTcampus, aber wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und wir unsere persönlichen und die Erfahrungen von stARTconference in Zukunft häufiger an die Menschen weitergeben können, die in Zukunft das Thema "Kultur 2.0" als Beruf mit Leben ausfüllen werden- Die StudentInnen und DoktorantInnen der Fachrichtung Kulturmanagement.

Wir möchten uns sehr herzlich bei Jelena Kovacevic-Löckner bedanken, die diesen Workshop organisiert hat! Christian Henner-Fehr und ich freuen uns auf diesen Tag und sind gespannt auf die Ergebnisse.

In diesem Beitrag werden wir den ganzen Tag live vom Workshop berichten. Wir freuen uns auf eure/Ihre Kommentare!

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23 Jun 2010

Multiple stARTs- Wie Netzwerke und Ideen zu kreativen Selbstläufern werden

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Die meisten kennen stARTconference entweder aus dem Web, von der letzten Konferenz, der stART09, oder weil sie in diesem Jahr an der stART10 in Duisburg teilnehmen wollen.

Das sich um diese Konferenz bereits ein hoch aktives Netzwerk aufgebaut hat, das in einer unglaublichen Eigendynamik immer wieder neue Projekte und Events hervorbringt, ist vielleicht schon dem einen oder der anderen aufgefallen. Doch immer wieder treffe ich Leute die sagen "Ach, das macht ihr auch?".
Diese Frage kann ich dann mit "Ja" und "Nein" beantworten und beides wäre richtig.

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Contributors

Christian Henner-Fehr Birgit Schmidt-Hurtienne solveiggwendolin stARTconference Team Karin Janner